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Jimmy M9 Pro im Test: Der modulare Wasserfilter mit Sprudel-Funktion

Jimmy M9 Pro

Werbung / Bezahlte Partnerschaft mit Jimmy. Dieser Beitrag ist gesponsert – meine Einschätzung bleibt davon unberührt, und ich nenne bewusst auch die Schwächen.

Auf meinem Kanal sind in den letzten Monaten einige Videos zu Wasserfiltern entstanden und inzwischen melden sich regelmäßig Hersteller bei mir. Mit Jimmy verbindet mich mittlerweile eine kleine Partnerschaft: Das erste Testgerät hat mich damals so überzeugt, dass ich seitdem gerne weitere Produkte ausprobiere. Heute geht es um den Jimmy M9 Pro – ein Gerät, das sich von der Grundidee deutlich von den bekannten R9-Modellen unterscheidet. In diesem Jimmy M9 Pro Test erfährst du, für wen sich das modulare System lohnt, was es kostet und wo es im Alltag noch hakt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Jimmy M9 Pro ist ein schlanker Umkehrosmose-Wasserfilter mit sehr kompakter Base – ideal für Orte mit wenig Platz.
  • Im Gegensatz zum R9 Pro gibt es keine Kannenfunktion; das Wasser wird per Knopfdruck gezapft.
  • Das Besondere: ein modulares Add-on-System. Wassersprudler (S9) und Ice Crusher (I9) lassen sich anklippen.
  • Stand Mitte Mai 2026 kostet das Kombipaket (Base + Sprudler) bei Amazon 629 Euro UVP, mit Coupon rund 570 Euro. (15% Rabatt mit dem Code: Z5P5G7JP (Gültig bis 15/06/2026 23:59 CEST))
  • Wasserqualität, Filter und 3:1-Osmose-Ratio entsprechen den übrigen Jimmy-Geräten.

Wofür ist der Jimmy M9 Pro gedacht?

Wer meine Videos zum Jimmy R9 und Jimmy R9 Pro kennt, weiß: Mein größtes Argument für diese Geräte war damals die Kannenfunktion. Das gefilterte Wasser landet automatisch in einer Kanne, die man jederzeit greifen kann – kein Drücken, kein Warten. Bei uns wird der Filter dutzende Male am Tag benutzt, und das war im Alltag ein echter Game Changer.

Der M9 Pro ist bewusst anders konstruiert. Tank und Base sind deutlich schmaler, und im Umkehrschluss fällt die Kannenfunktion weg. Für meinen eigenen, sehr filterintensiven Küchenalltag wäre das allein nicht praktisch genug. Der eigentliche Anwendungsfall ist aber ein anderer.

Anwendungsfall 1: Wenig Platz

Die Base ist spürbar kompakter. Da in unserer Küche bereits der R9 Pro steht, habe ich die M9-Pro-Base kurzerhand ins Büro für meinen Remote Job gestellt. Dort passt sie perfekt: schmal, kompakt, und es stört mich nicht, einmal kurz auf den Knopf zu drücken und die rund 20 Sekunden zu warten, bis das Glas voll ist – der Filter steht ohnehin direkt neben dem Schreibtisch.

Anwendungsfall 2: Die „Spaßmaschine“

Aus Marketing-Sicht stellt Jimmy etwas anderes in den Vordergrund. Der M9 Pro lässt sich mit Zusatzfunktionen erweitern, die man seitlich anklippt. Das ist ungewöhnlich: Üblicherweise arbeiten solche Geräte nach dem All-in-One-Prinzip und werden mit jeder Funktion teurer – egal, ob man sie braucht oder nicht. Hier kann die Base die Grundfunktionen, und alles Weitere kauft man nach Bedarf dazu.

Funktionsumfang der Base

Die Base liefert die Standards zuverlässig:

  • Kaltes, warmes und heißes Wasser in mehreren Stufen: 45 °C, 55 °C, 65 °C, 75 °C, 85 °C und 98 °C – vom Babybrei bis zum Tee.
  • Wählbare Füllmengen von 60, 150, 240 und 450 Millilitern.

Was die Base allerdings nicht hat, ist eine Kühlfunktion. Die war beim R9 Pro ein Alleinstellungsmerkmal. Beim M9-System wandert das Kühlen ins Add-on – dazu gleich mehr.

Das Add-on-System: Wassersprudler S9 und Ice Crusher I9

Hier wird es interessant. Eine kleine Anekdote vorweg: Nach dem R9-Pro-Video hatte meine Frau sich eine Wassersprudel-Funktion gewünscht. Jimmys Antwort: „Genau das kommt in ein paar Monaten.“ Das war einer der Gründe, dieses Gerät überhaupt zu testen – ein geäußerter Produktwunsch, der prompt umgesetzt wurde.

Der Wassersprudler (S9)

Der Sprudler ist Teil des M9-Systems und ersetzt im Grunde einen separaten SodaStream. Man kauft entweder das Kombipaket oder erst die Base und den Sprudler später dazu. Der Clou: Steckt man das Add-on auf den Aufsatz, fließt das Wasser direkt aus der Hauptstation in den Sprudler. Man drückt zweimal, lässt Wasser ein, setzt die Flasche an die Sprudel-Einheit und karbonisiert per Knopfdruck.

Wichtig: Die Kühlfunktion steckt im S9, nicht in der Base. Gekühltes Wasser (etwa 10–15 °C) kommt also nur aus dem Add-on.

Die Flaschen ähneln denen von SodaStream, sind BPA-frei und – wie bei Jimmy üblich – aus Tritan. Gerade beim Thema Mikroplastik legt der Hersteller bei Babys und Kindern viel Wert auf hohe Materialqualität.

Der Ice Crusher (I9)

Der Ice Crusher war zum Testzeitpunkt noch nicht erhältlich. Er rundet das System zur „Cocktail-Party-Maschine“ ab: Sprudelwasser plus gecrushtes Eis, wenn Gäste da sind. Beide Module sind leicht und lassen sich problemlos abnehmen und verstauen, wenn man sie im Alltag nicht braucht. Laut Jimmy sollen künftig weitere Add-ons folgen – das Ökosystem ist also noch nicht am Ende.

Sprudler funktioniert auch separat

Der Sprudler braucht keinen Strom und arbeitet eigenständig – genau wie ein SodaStream. Wir nutzen ihn deshalb einfach neben dem R9 Pro in der Küche, weil er optisch ins System passt und wir die Sprudelfunktion oft, die Kühlung aber selten brauchen. Aber Achtung: Damit Wasser aus der Base in den Sprudler fließt, muss das Add-on aufgesteckt und angeschlossen sein. Den S9 allein hinzustellen und Wasser zu erwarten, funktioniert nicht. Auch die Kühlfunktion funktioniert so natürlich nicht.

Jimmy M9 Pro Preis (Stand Mitte Mai 2026)

ModellPreis (ca.)
Jimmy R9~450 €
Jimmy R9 Pro~540 €
Jimmy M9 Pro (Kombipaket Base + S9)UVP 629 €, mit Coupon ~570 €

Damit positioniert sich Jimmy klar im Premium-Segment. Der Aufpreis gegenüber den R9-Modellen kauft im Wesentlichen die Flexibilität, Funktionen an- und abbauen zu können.

Jimmy M9 Pro oder R9 Pro – welcher passt zu dir?

Die meistgestellte Frage zum Jimmy M9 Pro ist der Vergleich mit dem R9 Pro. Kurz auf den Punkt:

  • Nimm den R9 Pro, wenn: du den ganzen Tag große Mengen filterst, die automatische Kannenfunktion liebst und einen festen Platz in der Küche hast. Die Kühlung ist hier direkt integriert und das wichtigste Argument für die Pro Version. Auch ist der Tank etwas größer.
  • Nimm den M9 Pro, wenn: dein Platz begrenzt ist (z. B. Homeoffice, kleine Küche), du dein Setup modular nach Budget und Nutzungsgrund aufbauen willst und Sprudelwasser bzw. crushed Ice reizvoll findest.
  • Nimm den R9, wenn: du keine Kühlfunktion benötigst, aber eine Kannenfunktion brauchst.
  • Beides kombinieren: Wer wie ich bereits einen R9 Pro hat, kann den M9 Pro als Zweitgerät an einem anderen Ort nutzen – oder den S9-Sprudler einzeln dazustellen.

Lohnt sich der Jimmy M9 Pro also? Für Platz- und Flexibilitäts-Optimierer ja. Für reine Vielfilterer ohne Sprudel-Bedarf bleibt der R9 Pro das rundere Paket.

Was mich im Alltag stört

Auch in einem gesponserten Beitrag gehören die Schwächen genannt:

  • Lautstärke der Kühlung: Die Kühleinheit ist relativ laut. Im Büro ist mir das egal, in einer Wohnküche – etwa beim Fernsehen – stört es. Hier muss Jimmy nachbessern.
  • Füllmenge am Add-on: Stellt man die Flasche unter das S9, stoppt der Wasserfluss nicht automatisch. Ich hätte ein Limit bei rund 450–500 ml erwartet. Unter der Base trifft man die 450-ml-Range dagegen exakt.
  • Kühlung nur bei laufendem Motor: Wer sprudeln, aber nicht ständig kühlen will (Geräusch, Stromkosten), hat ein Problem: Ohne dauerhaft laufende Station kommt kein Wasser. Workaround ist, das Add-on abzunehmen und die Flasche direkt unter die Base zu stellen.

Die CO2-Zylinder sind übrigens die handelsüblichen aus dem Supermarkt (SodaStream oder Eigenmarken von Lidl, Edeka etc.) und lassen sich kinderleicht tauschen. Sie müssen separat gekauft werden.

Filter und Wasserqualität

Beim Filtersystem gibt es keine Überraschungen: Der M9 Pro setzt offenbar exakt dieselben Filter ein wie die übrigen Jimmy-Geräte, sodass das Nachkaufen einfach bleibt. Die Umkehrosmose arbeitet mit einer 3:1-Ratio und liefert die gleiche, gut gefilterte Wasserqualität wie die bekannten Modelle.

Fazit: Für wen lohnt sich der Jimmy M9 Pro?

Nach rund vier Wochen im Einsatz ist mein Eindruck klar: Der Jimmy M9 Pro ist kein Ersatz für den R9 Pro, sondern ein anderes Konzept. Er punktet überall dort, wo Platz knapp ist und wo man sich sein Setup modular nach Budget und Bedarf zusammenstellen will. Wer den ganzen Tag große Mengen filtert und die Kannenfunktion schätzt, bleibt eher beim R9 Pro. Wer Flexibilität, Sprudelwasser und perspektivisch crushed Ice in einem schicken System sucht, findet hier ein durchdachtes – wenn auch nicht ganz günstiges – Angebot. Und wenn die nächste Sommerparty ansteht, kann ich die M9 Pro Einheit einfach auf die Terrasse stellen und jeder kann sich frisches Wasser mit oder ohne Sprudel nehmen.

Häufige Fragen (FAQ)

Hat der Jimmy M9 Pro eine Kannenfunktion?
Nein. Anders als beim R9 Pro wird das gefilterte Wasser per Knopfdruck gezapft. Dafür ist die Base deutlich schmaler und kompakter.

Kann der Jimmy M9 Pro Wasser kühlen?
Die Base selbst kühlt nicht. Die Kühlfunktion (ca. 10–15 °C) steckt im Add-on S9, das aufgesteckt und mit Strom versorgt sein muss.

Welche CO2-Zylinder passen in den Wassersprudler?
Die handelsüblichen CO2-Zylinder aus dem Supermarkt, also etwa SodaStream oder Eigenmarken von Lidl und Edeka. Der Wechsel ist sehr einfach.

Was kostet der Jimmy M9 Pro?
Stand Mitte Mai 2026 liegt das Kombipaket bei einer UVP von 629 Euro bei Amazon, mit Coupon bei rund 570 Euro.

Sind die Filter mit anderen Jimmy-Geräten kompatibel?
Nach meiner Einschätzung sind es dieselben Filter wie bei den übrigen Jimmy-Modellen, mit einer 3:1-Umkehrosmose-Ratio – das Nachkaufen ist also unkompliziert.

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