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Warum ich nach 2 Jahren meine Osmoseanlage ausgetauscht habe: Jimmy R9 im Langzeittest

Jimmy R9

Es ist über zwei Jahre her, dass ein Thema bei uns zu Hause immer wieder auf den Tisch kam: Wasserfilter. Meine Frau war die treibende Kraft, und ich? Ich war skeptisch. Schließlich leben wir in Deutschland, dem Land mit einer hervorragenden Wasserqualität. Doch irgendwann hatte sie mich überzeugt. Nach intensiver Recherche landete ich bei einer Osmoseanlage – der reinsten Art der Wasserfilterung.

Doch nach zwei Jahren im Dauereinsatz mit unserem ersten Gerät war es Zeit für eine Veränderung. Warum, und welches Gerät jetzt in unserer Küche steht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Hinweis: Werbung – Die Jimmy R9 wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

Warum sollte man überhaupt Wasser in Deutschland filtern?

Bevor wir in die Geräte-Details eintauchen, möchte ich kurz das Thema Wasserfilterung anreißen. Eines meiner erfolgreichsten Videos drehte sich genau darum. Da die Fakten immer noch aktuell sind, verweise ich für den „Deep Dive“ gerne dorthin. Für alle anderen gibt es hier die ultrakurze Zusammenfassung:

  • Deutsche Wasserqualität: Ja, unser Leitungswasser ist grundsätzlich gut und zählt zu den besten der Welt.
  • Unerwünschte Stoffe im Wasser: Trotzdem enthält es Stoffe, die wir lieber nicht trinken möchten, wie zum Beispiel Reste von Medikamenten.
  • Das Problem der „letzten Meile“: Das größte Problem ist oft nicht die Quelle, sondern der Weg des Wassers zu unserem Hahn. Alte Rohre im Haus oder auf der Straße können Verunreinigungen abgeben. Ein individueller Wassertest zu Hause kann Klarheit schaffen.
  • Vorsicht vor Esoterik: Das Thema Wasser zieht leider viele Mythen an. Ich lege Wert auf wissenschaftliche Fakten und muss in den Kommentaren meiner Videos regelmäßig klarstellen, was belegt ist und was nicht.
  • Ein hartnäckiger Mythos: Der Körper braucht kein „reines“ Wasser, um zu entgiften – dafür haben wir unsere Nieren. Es ist nach aktuellem wissenschaftlichem Stand auch völlig unproblematisch, gefiltertes, mineralarmes Wasser zu trinken. Der Großteil unserer Mineralien kommt ohnehin aus der Nahrung. Viele Osmoseanlagen, so wie auch die, die wir heute besprechen, fügen dem Wasser nach der Reinigung gezielt Mineralien wie Magnesium wieder hinzu (Remineralisierung).

Zwei Jahre mit der Osmofresh: Ein Langzeitbericht

Im Mai 2023 zog für rund 500 € die Osmofresh bei uns ein. Sie hat uns treue Dienste geleistet und tut dies auch weiterhin bei unseren Schwiegereltern – dort sogar das neuere Modell mit UV-Filter und der individuellen Einstellung der Wassermenge.

Doch nach über zwei Jahren zeigten sich die Schwächen im Alltag: Die Reinigung des Geräts ist erstaunlich komplex. Wir entdeckten an einer schwer zugänglichen Stelle im Inneren Schimmel – ein absolutes No-Go. Am anfälligsten ist jedoch der Wassertank. Trotz täglichen Wasserwechsels und regelmäßiger Reinigung bildete sich am Boden eine Art Algenfilm. Bestimmte Ecken des Tanks waren schlichtweg unerreichbar und blieben schmutzig. Das Gefühl von wirklich sauberem Wasser litt darunter.

Der Zufall trifft auf meinen Wunsch, neuen Content zum Thema Wasserfilterung zu erstellen

Ich wollte für meinen YouTube-Kanal neuen Content zum Thema produzieren, aber nicht einfach blind die nächste Anlage kaufen. Wie es der Zufall wollte, landete eine E-Mail in meinem Postfach: eine Anfrage von einer Firma, die Osmosefilteranlagen herstellt. Bingo! Nach einer gründlichen Recherche über den Hersteller war klar: Das teste ich. Und so kommen wir zum heutigen Artikel über die Jimmy R9.

Die Jimmy R9 im 4-Wochen-Test

Hard Facts: Preis und Filter

  • Preis: Das Gerät kostet 470 € und ist damit 30 € günstiger als das aktuelle Modell von Osmofresh.
  • Filterkosten: Die Ersatzfilter kosten zwischen 20 und 40 Euro und müssen nur alle 12 bzw. 24 Monate getauscht werden. Damit halten sie doppelt so lange wie bei der Osmofresh und sind obendrein günstiger.

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Design, Funktionen und der entscheidende Unterschied

Das Erste, was auffällt: Das Design ist super schick und modern. Aber die wahren Stärken liegen im Detail.

Das Display: Es ist scharf, modern und bietet viele Einstellmöglichkeiten. Man kann die Temperatur wählen und aus voreingestellten Mengen wählen. Ein kleiner Wermutstropfen für mich: Ich hätte gerne eine freie Mengeneingabe. 200 ml sind mir oft zu wenig, 300 ml zu viel. Meine oft benötigten 250 ml sind leider nicht programmierbar.

Der Game-Changer – Integrierte Kannen: Das ist für mich der größte Vorteil gegenüber der Osmofresh. Statt gefiltertes Wasser manuell in eine separate Karaffe abzufüllen (bei uns eine wenig ansehnliche IKEA-Lösung), hat der Jimmy R9 zwei elegante, perfekt ins Design integrierte Kannen. Die 2 Kannen sind zudem aus BPA freiem Titan. Dies ist dasselbe Material wie bei Flaschen für Babys. Man hat durch diese 2 Kannen immer fertiges, gefiltertes Wasser griffbereit. Eine Kanne steht im Gerät, die andere kann im Kühlschrank oder auf dem Tisch stehen. Ein riesiger Gewinn im Alltag!

Einfache Einrichtung: Die Einrichtung ist kinderleicht. Die Filter sind bereits installiert. Laut Anleitung soll man nach dem Auspacken jedoch 12 Stunden warten, vermutlich damit eventuelle chemische Stoffe verfliegen. Der ganze Prozess der Einrichtung dauert nur wenige Minuten und produziert erfreulich wenig Verpackungsmüll.

Die cleveren Details des Jimmy R9

  • Doppelte TDS-Anzeige: Sowohl die Osmofresh als auch die Jimmy R9 zeigen den TDS-Wert (Total Dissolved Solids) des gefilterten Wassers an, ein Indikator für die Wasserqualität. Die Jimmy R9 zeigt aber zusätzlich den TDS-Wert des Leitungswassers an. Ein super Feature, um direkt zu sehen, wie effektiv der Filter arbeitet.
  • Flüsterleise: Das Gerät ist spürbar leiser als die Osmofresh. In unserer offenen Wohnküche ein Segen. Wenn die alte Anlage filterte, mussten wir den Fernseher lauter stellen. Das ist jetzt Geschichte.
  • UV-Sterilisation: Eine UV-Lampe hinter der Kanne sterilisiert das gefilterte Wasser kontinuierlich und verhindert so das Wachstum von Bakterien.

Was es sonst noch zu wissen gibt

  • Display: Das Display schaltet sich nie ganz aus, wechselt aber nach einer Minute in einen Energiesparmodus (1,5W).
  • Kindersicherung: Die Sicherung für heißes Wasser ist bei der Osmofresh intuitiver gelöst. Beim Jimmy R9 sind aber ohnehin mehr Schritte bis zum Heißwasserbezug nötig.

Wer steckt hinter Jimmy? Ein Unternehmen mit mehren Jahrzenten Erfahrung.

Bei einer Sponsoring-Anfrage bin ich immer vorsichtig. Meine Recherche ergab: Die Mutterfirma ist King Clean, ein Haushaltsgeräte-Gigant, der seit Jahrzehnten am Markt ist und auch für weltbekannte Firmen wie Bosch und Ninja produziert. Zur Firmengruppe gehört neben Jimmy auch die Marke „Bewinch“, deren Name ebenfalls auf der Verpackung steht. Wir haben es hier also nicht mit einem billigen Asien-Produkt zu tun, sondern mit einem Hersteller, der europäische Konkurrenzprodukte in den Schatten stellt – ähnlich wie wir es gerade bei E-Autos erleben. Interessante Randnotiz: Auch Osmofresh wird in China produziert und ist meines Wissens nach ein White-Label-Produkt eines chinesischen Herstellers.

Die Jimmy R9 ist zudem umfassend zertifiziert (SGS, NSF, FDA, CE etc.), was die hohe Qualität und Sicherheit unterstreicht. Die Zertifikate, die die Filterleistung belegen, liegen mir vor. Insbesondere das SGS-Zertifikat zeigt, dass die Firma hält, was sie verspricht.

Mein Fazit: Ein klares Upgrade für mich

Ja, dieser Beitrag ist in Kooperation mit Jimmy entstanden. Aber meine Regel ist klar: Ich teste Produkte erst und mache nur dann ein Video oder schreibe einen Beitrag, wenn ich wirklich überzeugt bin. Es gibt Tests von mir, die ihr nie gesehen habt, weil das Produkt durchgefallen ist.

Die Jimmy R9 ist ein Produkt, dass mich schon am ersten Tag überzeugt hat und bei der eine Zusammenarbeit doppelt Spaß macht! Dies sind die Vorteile der Jimmy R9 auf einen Blick:

  • Schickeres Design
  • Bessere und leisere Technik
  • Einfacheres Handling durch die genialen Kannen
  • Günstigerer Anschaffungspreis
  • Günstigere Filter mit längerer Haltbarkeit
  • Umfassende Zertifikate und renommierter Hersteller

Um es kurz zu machen: Meine Osmofresh musste ihren Platz bereits räumen. Wenn mich heute jemand nach einer Empfehlung für eine Auftisch-Osmoseanlage fragt, lautet meine Antwort klar: die Jimmy R9.

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