Im diesem Artikel konzentrieren wir uns auf das Thema Whoop, genauer gesagt, wollen wir die neue Strength Trainer Funktion des Unternehmens genauer unter die Lupe nehmen. Dieses Update ist eine Reaktion auf eine bedeutende Herausforderung im Fitnessbereich: Wie misst man die Anstrengung beim Kraftsport?

Dieser Artikel ist die Verschriftlichung des ausführlichen Videos

Bevor du in den Artikel einsteigst, möchte ich dich darauf hinweisen, dass dieser Artikel die Zusammenfassung des Videos ist. Wenn du alles im Detail um Strength Trainer wissen möchtest, schau dir das Video an.

 

Herausforderungen bei der Messung von Anstrengung beim Kraftsport und die Lösung von Whoop: der Strength Trainer

Die Messung von Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren ist relativ einfach, da der Puls den Maßstab setzt: Je höher und länger der Puls, desto anstrengender ist das Training. Diese Methode ist jedoch beim Kraftsport nicht so zuverlässig, da der Puls hier nur für kurze Zeit erhöht ist. Selbst wenn man intensives Training in einem Fitnessstudio absolviert, bleibt der Puls meistens zwischen 80 und 130, bevor er schnell wieder sinkt.

Die Herausforderung für Whoop bestand darin, einen besseren Algorithmus zur Messung der Anstrengung beim Kraftsport zu entwickeln. Sie entschieden sich für eine Lösung, die sowohl das gehobene Gewicht berücksichtigt, als auch andere Mechanismen einbezieht, um eine umfassendere Messung zu ermöglichen. So entstand die Strength Trainer Funktion.

Persönliche Erfahrungen mit der Nutzung des Strength Trainers

Meine Erfahrungen mit dem Strength Trainer von Whoop sind gemischt. Im Vergleich zu den Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen, deren Trainingsverlauf automatisch erkannt und aufzeichnet wird, ist die Nutzung des Strength Trainers deutlich aufwendiger. Jeder Satz und jede Übung muss manuell in die App eingegeben werden, um am Ende ein korrektes Ergebnis zu erhalten. Darüber hinaus funktioniert die App nur, wenn eine Internetverbindung besteht, was in einigen Fitnessstudios nicht der Fall ist. So zum Beispiel in meinem.

Der Strength Trainer eine beeindruckende Bandbreite an Übungen, die ausgewählt werden können. Der Benutzer kann entweder aus einer Liste von vorgegebenen Übungen wählen oder sein eigenes Training erstellen. Fast jede Übung wird mit einem Video erklärt.

Die App bietet die Möglichkeit, die Reihenfolge der Übungen zu ändern und das Gewicht oder die Anzahl der Wiederholungen zu ändern. Diese Funktionen könnten jedoch intuitiver und benutzerfreundlicher gestaltet sein. So können aktuell gestartete Übungen nicht gelöscht werden. Das passiert vor allem dann, wenn man die Reihenfolge seines Trainings ändert und die neue Reihenfolge nicht übernommen wurde.

Schlussfolgerung: Strength Trainer in der Praxis und Verbesserungsbedarf

Trotz einiger Unannehmlichkeiten bietet der Strength Trainer einen großen Vorteil bei der Nutzung von Whoop. Er berechnet den „Strain Score“ eines Trainings deutlich genauer als zuvor. Dieser Score berücksichtigt die Anstrengung, die während des Trainings aufgewendet wurde, und liefert so eine genauere Einschätzung der Leistung im Vergleich zur reinen Pulsmessung, welche zuvor beim Krafttraining genutzt wurde. So lag mein Strain Score zuvor bei 3-6 und nun bei 8-11, wenn ich ins Gym gehe.

Ein bedeutender Nachteil ist allerdings, dass der Strength Trainer nicht offline verwendet werden kann. Dies ist besonders störend, da viele Fitnessstudios über kein WLAN verfügen. Sofern man also kein mobiles Internet hat, kann das Training nicht aufgezeichnet werden. Hier besteht dringender Verbesserungsbedarf.

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